Die Atemwegserkrankungen

Es gibt rund dreißig Erkrankungen unserer Atmungsorgane, die häufiger auftreten. Zu den bekanntesten innerhalb Deutschlands gehören Lungenentzündung, Bronchitis, COPD, Asthma, Lungenkrebs und Tuberkulose. Was kaum einer weiß: Atemwegserkrankungen zählen zu den häufigsten Todesursachen der Welt.

Zu Atemwegserkrankungen zählen nicht nur infektiöse und allergische Erkrankungen, sondern auch Mandelentzündung, Polypen und Kehlkopfentzündung. Es gibt zwei Formen von chronischen Atemwegserkrankungen, nämlich die restriktive und die obstruktive.

Bei einer restriktiven Atemwegserkrankung verringert sich das Lungenvolumen. Ein Beispiel hierfür ist die Lungenfibrose. Bei der Lungenfibrose kommt es zu einer Vermehrung des Bindegewebes, hervorgerufen durch eine Entzündungsreaktion. Dadurch kommt es zu einer Versteifung der Lunge.

Die obstruktiven Erkrankungen sind Verengungen der Lunge. Hierzu zählen COPD und Asthma. Von letzterem gibt es mehrere Varianten, denn es kann durch einen Infekt, eine Allergie, eine Anstrengung oder den Beruf hervorgerufen werden. Dagegen ist COPD der Begriff für eine Vielzahl von Erkrankungen der Lunge, bei der vor allem das Lungenemphysem und die chronisch-obstruktive Bronchitis zu nennen sind.

Diese Erkrankungen werden aber nicht nur durch Erkrankungen direkt an der Lunge, Nase oder Bronchien hervorgerufen werden. Sie können auch nach Erkrankungen anderer Bereiche des Körpers entstehen.

Symptome der Erkrankungen unserer Atemorgane:

Häufig kann man Atemwegserkrankungen an Symptomen erkennen, wie zum Beispiel Luftnot, Schmerzen der Lunge, Schleim, Schmerzen im Hals und Heiserkeit, sowie Husten.

Alternative Behandlungsmöglichkeiten:

Naturheilkundliche Mittel:

Bei Husten: 3 x 1 Esslöffel Plantago Hustensaft, mit warmen Wasser oder mit Hustentee einnehmen

Homöopathie:

Bei trockenem Husten: 1-3x täglich 5-10 Archangelica comp. Globuli velati

TCM:

Bei akutem, trockenen Husten, mit Fieber:
Sud aus schwarzem Pilz MU ER (Judashohr) Gurke, Tofu und Mungobohnen

Bei Husten mit viel Schleim:
Tee mit Pfefferminze, Basilikum, Fenchel, Anis oder frischem Ingwer, Apfel, Mandarine, Champignons

Auch die Akupressur ist sehr hilfreich, um Hustensymptome erfolgreich zu behandeln. Am besten massieren Sie KG17 (Brustbeinmitte) bis hoch zu KG21 (Brustbeinende), dazu empfiehlt sich die Massage von Lu8 und Lu9, sowie bei Reizhusten Lu3 und L4 zu massieren.

Weitere Informationen finden Sie hier: >>>Akupressur zur Selbstbehandlung